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petemusik Tonstudio Rostock. Produzent: Peter Grützmann. An der Jägerbäk 2, 18069 Rostock. Tel: 0381/1274692 und 0163/3996221. Mail: info@petemusik.de

Rostock (OZ) - Der Existenzgründerpreis der OSTSEE-ZEITUNG 2009 ist vergeben. Gewinner des mit 5000 Euro dotierten Hauptpreises ist Thomas Kliesow, Chef der Mönchguter Hofbrennerei „Zur Strandburg“ in Alt Reddevitz auf Rügen.
Der Sonderpreis „Mut zur Selbstständigkeit“, diesmal gesponsert von Creditreform Mecklenburg-Vorpommern von der Decken KG und mit 1000 Euro dotiert, geht an die Freester Bootswerft. Inhaberin ist Kirsten Dubs. Die Sieger wurden am Dienstagabend im Rostocker penta-Hotel gekürt.
Der OZ-Existenzgründerpreis wurde zum siebten Mal vergeben. Das Motiv der etwa 30 Zentimeter hohen Siegertrophäe – eine Mecklenburg-Vorpommern symbolisierende Collage mit Stier und Greif – entwarf der Rostocker Grafiker Peter Bauer.
Schlussendlich entkommen wir dem kapitalistischen Feind aber doch mit einer anständigen Arbeiterbewegung und Rostocks Schlagzeug-Gott WALTER BROCKMANN. Sein Soloprojekt ist nicht minder spannend als das von CAROLIN. Manchmal sind eben Bananen auch nur Gurken, aber wir hatten ja auch nix…
Inzwischen haben sich beide gemausert. „Morning rain“ hat 2005 das Landesrockfestival Mecklenburg- Vorpommern gewonnen und fuhr zum Bundesausscheid. Die Bewerbungs-CD wurde wiederum im Tonstudio „Petemusik“ in Rostock aufgenommen. Bundesweit lag die Band dann auf dem 2. Platz.
„Es freut mich, wenn ich Bands auf die Sprünge helfen kann“, sagt Grützmann, der seine Karriere selbst als Gitarrist begann. Natürlich liegt es am Ende an den Musikern, wie erfolgreich sie werden.
Aber gute Demo-CDs, um sich vorzustellen, sind die Grundlage.
Das ist der Anteil, den Peter Grützmann hat: Auf den 100 Quadratmetern in seinem Studio in Rostock entscheidet sich, ob eine CD gut klingt oder nicht. Die Technik, in die er im Laufe der Jahre investiert hat, ist dabei die eine Seite. Die andere ist der Mensch Peter Grützmann. „Ich bin relativ streng und quäle auch schon mal die Sänger“, gibt er zu. Denn er weiß, dass auch die beste Technik aus einer schlechten Aufnahme nur noch wenig herausholen kann.
Die Musiker nimmt er, wie sie sind. „Sie müssen sich wohl und ernst genommen fühlen“, sagt er. Noch professioneller arbeitet „Petemusik“, seit Peter Grützmanns Freundin Gesine Schuer „den Schreibkram“ übernommen hat. Bands erhalten postwendend Reaktionen auf ihre Anfragen, werden freundlich und professionell betreut. „Ich bin sicher, dass das mit ein Grund dafür ist, dass das Studio gut läuft“, sagt er. Die Musiker wissen, woran sie sind, erhalten ihre Termine, die dann auch eingehalten werden. 200 Euro zahlen sie pro Studiotag. Das Mischen der einzelnen Tonspuren im Anschluss an die Aufnahmen ist im Preis schon mit drin.
Als Grützmann 2004 den Weg in die Selbständigkeit ging, war es ein Wagnis. Er verabschiedete sich aus einem festen Job als Tontechniker. Als „Ich AG“ startete er die Studio-Arbeit. Die Räume „An der Jägerbäk“ hat er dafür hergerichtet. Nach vielen Veränderungen stimmt die Akustik jetzt.